Selbst ernannte Transparenz: Ungenügend und zu spät – too little – too late!

Der Lügendetektor prüft den Fakten-Check der Rotenflue

ZWEITES PROTOKOLL


Transparenz

Der Faktencheck Rotenflue schreibt, dass wir lügen, denn die Akteneinsicht werde nicht verweigert.

Der Lügendetektor sagt dazu:
1) Seit dem 6. Juni 2019 verlan­gen wir für die Stimmberechtig­ten Einsicht in wichtige Akten, damit eine saubere Meinungs­ bildung zur Bürgschaft möglich wird. Seit 20 Monaten winden und wehren sich die Rotenfluebahn-Verantwortlichen mit allen Mitteln gegen diese Forderung nach Transparenz – durch alle Stufen hindurch bis zum Bundesgericht.

2) Jetzt – 20 Tage vor der Abstim­mung – schreiben die Bahn­-Verantwortlichen, sie seien voll transparent und hätten proaktiv alle wichtigen Akten auf ihrer Homepage öffentlich gemacht. Aber natürlich ungenügend und zu spät. Too little – too late.

3) Die Auswahl der publizierten Akten haben sie natürlich selber vorgenommen. Naiv, wer glaubt, dass sie tatsächlich all jene Dokumente veröffent­lichten, die sie während 20 Mo­naten krampfhaft, aber erfolg­reich versteckt haben. Dabei wäre die Sache so einfach ge­wesen. Das Urteil des Ver­waltungsgerichts hält klar fest, welche Unterlagen zur Ein­sicht herausgegeben werden müssen.


Der Lügendetektor müsste die­se vorgespielte Transparenz als eine glatte Lüge bezeichnen, gibt sich aber moderater und urteilt: Es wird weiter verschleiert.

Die Forderung des Komitees «www.buergschaft­-nein.ch» nach Transparenz wird erst erfüllt sein, wenn alle Akten von den Behör­den ausgehändigt und dann auch sorgfältig geprüft und gesichtet sind. Dies ist leider mit Sicherheit in den wenigen verbleibenden Ta­gen vor der Abstimmung nicht mehr möglich. Aber wir werden dies nachher nachholen und sau­ber informieren – leider dann halt zu spät. Die Verhinderung der Akteneinsicht hat also perfekt funktioniert.

Dies ist ein weiterer Grund, die Bürgschaft abzulehnen. Es er­staunt, dass über 50 stattliche Persönlichkeiten aus dem Bezirk dieser Art von Bezirzung verfallen und sich in Inseraten abbilden lassen. Ein kräftiges Nein zur Garantie ist der wirksamste Beitrag für eine

langfristig gesunde Rotenflue­bahn – garantiert.