Der Lügendetektor prüft den Fakten-Check der Rotenflue

ERSTES PROTOKOLL

ebs, nein danke.

Der Faktencheck Rotenflue schreibt, unsere Aussage «ebs, nein danke» sei falsch. Der Lügen- detektor stellt nach weiteren Recherchen fest:

1) Das ebs – das Kraftwerk, das dem Bezirk Schwyz gehört, der jetzt wieder helfen soll – bestätigt erneut: Wir hätten gerne den Strom geliefert, kommen aber nicht zum Zug. Die im Faktencheck erwähnten 800000 Franken sind plausibel für die Bauphase, für die Erstellung der Zuleitungen, für die umfangreichen Anschluss- und Netzgebühren und den Anfangsstrom. Aber ...leider können wir seit Jahren keinen Strom liefern.

2) Das EW Höfe bestätigt, dass es glücklicherweise jahrelang den Strom für den Bahnbetrieb liefern durfte, bis leider, leider, leider ...
Auch hier nachzulesen auf Seite 6.

3) Das EWS – Elektrizitätswerk Schwyz, eine Tochtergesellschaft des Energiekonzerns CKW Luzern und damit des Energie-Giganten Axpo – bestätigt, dass es glücklicher neuer Hauptlieferant der Rotenfluebahn ist – seit – man höre und staune – seit dem 1. Januar 2021 – also genau seit 43 Tagen.

Der Lügendetektor urteilt:

Bravo. Der Rotenflue-Faktencheck hat immerhin nicht gelogen. Einfach nur unterschlagen, dass bisher der Strom zur Hauptsache aus den Höfen kam...

Die Aussage des Komitees «www.buergschaft-nein» ist wahrer denn je: 

Bezirkssubventionen, ja gerne – ebs, nein danke.

Damit liefert der Lügendetektor einen weiteren Beweis für die besondere Art von Transparenz der Rotenflue-Verantwortlichen. Es er- staunt, dass über 50 stattliche Persönlichkeiten aus dem Bezirk dieser Art von Bezirzung verfallen und sich in Inseraten abbilden las- sen. Die Bahn gefällt, das ist richtig. Sie wird weiter gefallen, auch ohne Bürgschaft.Ein kräftiges Nein zur Garantie ist der wirksamste Beitrag für eine

langfristig gesunde Rotenfluebahn, garantiert.


Bezirkssubventionen – ja gerne! 
ebs-Strom – nein danke! 
… so viel zu «üsärä Bahn»

Nii aber au! Da hat sich doch der Bezirk Schwyz bereits vor Jahren als sehr splendabel erwiesen. Nicht weniger als 2.5 Million Franken bewilligten die Stimmberechtigten des Bezirks Schwyz schon im Jahre 2012 a-fonds-perdu für die Rotenfluebahn. Nun sollen noch einmal zwei Millionen Bürgschaften dazu kommen. Da wäre es eigentlich naheliegend, wenn sich die vom Bezirk Schwyz reichlich subventionierte Rotenfluebahn revanchieren würde!

 

Denkste! Statt den Strom vom bezirkseigenen ebs zu beziehen, machte ein auswärtiger Lieferant das Rennen. Trotz attraktiver Offerte fiel das ebs bei den Bahnverantwortlichen durch: Das auswärtige Angebot rechne sich besser!

 

Wie passt das zueinander: Subventionen aus der Region Ja – ebs Strom NEIN … soviel zu «üsärä Bahn» und zu den regionalen Arbeitsplätzen!


Ja zur Bahn

NEIN zur Bürgschaft

NEIN zur Kreditsicherungsgarantie Initiative der Rotenfluebahn am 7. März 2021

Der Bezirksrat sagt NEIN

Sowohl der Bezirksrat Schwyz als auch die Rechnungsprüfungskommission empfehlen die Initiative zur Ablehnung. Sie haben umfassende Einblicke in die Geschäftsunterlagen der Rotenfluebahn und wissen daher, weshalb ein NEIN zur Initiative empfehlenswert ist.