Eine Bürgschaft stopft nur teilweise die Finanzlöcher aus den Fehlern der Vergangenheit. Für eine sichere Zukunft braucht es eine Sanierung

NEIN zur erneuten Geldspritze für die Rotenfluebahn ...

… weil die finanzielle Situation der Rotenfluebahn weitaus schlimmer ist, als dass dies der Verwaltungsrat darstellt. Seit 2016 hält dies auch die Revisionsstelle (AUCTOR SCHWYZ AG) fest:

Es besteht eine Unsicherheit, welche "die Zweifel an der Fähigkeit zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwirft." (AUCTOR SCHWYZ AG)

… weil entgegen der Behauptung des Verwaltungsrats der Rotenfluebahn der Bezirksbürger sehr wohl zur Kasse gebeten wird. 

 

  • Sobald die Rotenfluebahn ihren Zins- und Amortisationszahlungen nicht nachkommen kann, muss der Bezirk einspringen und die Bürgschaft käme zum Tragen.
  • Ein solches Szenario ist nicht unwahrscheinlich. Die Rotenfluebahn kämpft seit der Eröffnung mit Liquiditätsproblemen und kann sich nur dank hohen Sponsoringbeiträgen über Wasser halten.
  • Auch wenn das Risiko gering erscheint, zeigen andere Beispiele (Luftseilbahn Morschach-Stoos, Hoch-Ybrig), dass die Eventualitäten nicht ausgeschlossen werden dürfen und der Bezirk die CHF 2 Mio. zu leisten hat. 

… weil nur die Banken und die Leasinggesellschaft von der Bürgschaft profitieren. Durch die Bürgschaft des Bezirks sind ihre Kredite gegenüber der Rotenfluebahn abgesichert. Sie sind somit Hauptprofiteur der Abstimmung. 

Anstatt weitere Gelder in eine hoch verschuldete Bahn zu stecken, braucht es jetzt eine Sanierung für eine sichere Zukunft. Nur so ist die Bahn langfristig überlebensfähig – das Hoch-Ybrig oder die Luftseilbahn Morschach-Stoos zeigen, dass die Seilbahnen trotzdem weiter bestehen. 

Der Geschäftsbericht der Rotenfluebahn gibt versteckt erste Hinweise darauf, wie schlecht es um die Bahn steht. Vieles wird jedoch vom Verwaltungsrat verdeckt gehalten. Gleichzeitig werden öffentliche Gelder verlangt.