Ja zur Bahn

NEIN zur Bürgschaft

NEIN zur Kreditsicherungsgarantie Initiative der Rotenfluebahn am 7. März 2021

Der Bezirksrat sagt NEIN

Sowohl der Bezirksrat Schwyz als auch die Rechnungsprüfungskommission empfehlen die Initiative zur Ablehnung. Sie haben umfassende Einblicke in die Geschäftsunterlagen der Rotenfluebahn und wissen daher, weshalb ein NEIN zur Initiative empfehlenswert ist. 


NEIN zur erneuten Geldspritze für die Rotenfluebahn ...

... weil bereits hohe öffentliche Beiträge für den Bau der Bahn gesprochen wurden.

Die Rotenfluebahn hat bereits beim Bau rund CHF 5 Mio. öffentliche Beiträge sowie CHF 2.5 Mio. an zinslosen Darlehen erhalten. Dies ist weit mehr als viele andere Tourismusorganisationen der Region.

... weil die Verantwortlichen eigenwillig ein überdimensioniertes Bahnprojekt umsetzten, welches nun verschuldet und defizitär ist. 

Anstatt mit den von den Stimmbürgern zugesagten Mitteln die angekündigte Bahn für rund CHF 13 Mio. zu bauen, entschloss sich der Verwaltungsrat kurzerhand das Projekt auf über CHF 23.5 Mio. aufzublasen. Heute fehlt es an liquiden Mitteln.

... weil Geld in die Vergangenheit anstatt in ein sicheres Zukunftsprojekt investiert würde.

Mit der Finanzspritze in Form einer Bürgschaft wird die Bahn nur künstlich am Leben erhalten. Vielmehr braucht es einen klaren Schnitt, bei welchem die Geldgeber ihre Forderungen und Investitionen abschreiben. Erst dann ist ein finanziell gesundes Unternehmen möglich.

... weil Transparenz über die Geschäftstätigkeit fehlt. Wer öffentliche Gelder will, muss seine Bücher öffnen.

Der Verwaltungsrat hält viele Informationen rund um die Rotenfluebahn unter Verschluss. Weder ist bekannt, wie viel das Bahnprojekt tatsächlich gekostet hat noch werden die von den Behörden verlangten externen Gutachten veröffentlicht. 

... weil alle Tourismusbetriebe der Region gleich behandelt werden sollen.

Die Gewährung einer Bürgschaft für die Rotenfluebahn würde erneut zu einem Sonderfall (nach dem Unterstützungsbeitrag von CHF 2.5 Mio.) unter den Tourismusbetrieben führen. Andere Betriebe möchten ebenfalls eine solche Unterstützung, doch der Bezirk kann nicht für alle Tourismusbetriebe bürgen. 

... weil bei einem Ja nochmals NRP-Gelder an die Rotenfluebahn fliessen, während andere Entwicklungsprojekte leer ausgehen.

Mit neuen Regionalpolitikgelder (NRP) unterstützen Bund und Kanton mit zinslosen Darlehen die regionalwirtschaftliche Entwicklung. Die Rotenfluebahn wird zusätzlich zu den bereits erhaltenen CHF 2.5 Mio. nochmals mind. CHF 1 Mio. erhalten. Für andere Entwicklungsprojekte in Arth, Brunnen, Muotathal, Sattel, Rotenthurm oder im Ybrig werden diese Gelder fehlen. 

Ja zur Bahn

NEIN zur Bürgschaft

NEIN zur Kreditsicherungsgarantie Initiative der Rotenfluebahn am 7. März 2021